Hallo lieber Tierfreund und vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast meine Seite zu besuchen.

Ich bin Hund Fritz, eine deutsche Dogge und etwa 8 Jahre alt.

Bevor ich im Frühjahr 2011 auf den Tierlebenshof in Nauen kam, habe ich ein "schönes Zuhause" gehabt... eine "Einraum-Wohnung" in einer Berliner Hochhaussiedlung.

Mein damaliges Herrchen hatte mich offenbar aus einer Laune heraus als kleiner Welpe angeschafft, ohne darüber nachzudenken wie groß ich mal werden würde, wieviel ich fessen würde und wieviel Platz und Bewegung ich benötige.

Da er als Handwerker den ganzen Tag auf der Baustelle war, blieb ich den ganzen Tag alleine in der kleinen Wohnung.

Niemand hatte die Zeit mir richtige Hundemanieren beizubringen, mir zu zeigen das man seine Geschäfte auf der Straße verrichtet und vor allem wie man mit Artgenossen umgeht.

Wenn er abends nach Hause kam ging er zwar mit mir, vermied es aber das ich andere Hunde traf da ich dann immer ein großes Spektakel veranstaltete. Klaglos beseitigte er die großen und kleinen "Geschäfte" die ich in der Wohnung verrichtet hatte.

Er war eigentlich auch freundlich zu mir, schimpfte nicht mit mir oder ähnliches. Als ich immer größer wurde wollte ich nicht mehr allein sein und begann den ganzen Tag zu bellen. Das gefiel den anderen Mietern im Haus überhaupt nicht. Sie beschwerten sich bei der Hausverwaltung.

Diese forderte mein Herrchen dann auf mich sofort "abzuschaffen" da im Mietvertrag die Hundehaltung verboten war.

So gab mich mein Herrchen an einen Freund weiter der ein Reihenhaus hatte. Dort hatte ich mehr Platz, man ging regelmäßig mit mir raus und kümmerte sich um mich. Da ich aber nie den Umgang mit anderen Hunden kennengelernt hatte kam es nach kurzer Zeit wie es kommen mußte.

Ein anderer Hund, der ohne Leine lief kam auf mich zu, beschnupperte mich und knurrte mich an. Ich reagierte hilflos und schnappte zu. Daraus entwickelte sich eine wilde Beißerei. Letztlich endete es so, das der andere Hund schwer verletzt wurde und eingeschläfert werden musste.

Das "neue Herrchen" gab mich daraufhin sofort an seinen Freund zurück. Zahlreiche versuche mich irgendwo unterzubringen scheiterten insbesondere aufgrund meiner nun unschönen Vorgeschichte. Um zehn Ecken hörte mein Herrchen vom Tierlebenshof Nauen und rief dort an.

Als die Leute auf dem Tierlebenshof meine Geschichte hörten, sagten sie zu, mich aufzunehmen.

 Dort habe ich einen Ort gefunden wo es mir gut geht und ich bis an mein Lebensende bleiben darf. Man akzeptiert mich wie ich bin, auch wenn ich meist immer noch mein "Geschäft" drinnen verrichte und nicht mit allen Hunden verträglich bin.

Dennoch allem habe ich gute tierische Freunde gefunden. Ich lebe zusammen in einer Hundegruppe mit den Hunden Freddy und Barney. Wir spielen viel, bellen viel und machen gemeinsam Unsinn. Wer mich sieht erkennt sofort: Ich bin glücklich!   

Das Problem ist, dass der Tierlebenshof mich und die zahlreichen anderen Bewohner komplett durch privates Engagement finanzieren muss. Man ist dort auf regelmäßige Spenden angewiesen.

Es wäre daher toll, wenn sich für mich Paten finden würden die mich unterstützen damit ich für immer gesichert hierbleiben kann. Ich hoffe das nach all dem schlimmen was ich mit Menschen erlebt habe sich jetzt auvch ein paar gute Menschen finden die bereit sind mir zu helfen...

Für nur 8 Euro am Tag sind meine Kosten für Futter, Unterbringung und Pflege abgedeckt. Sofern sich also 15 Paten finden die jeder 16 Euro monatlich für mich geben wäre mein Leben hier sorgenfrei. Bitte unterstütze mich indem du eine völlig unverbindliche Patenschaft für mich übernimmst.